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Corona-Pandemie

Musterformular des Sächsischen Datenschutzbeauftragten zur Erhebung privater Kontaktdaten von Mitarbeitern zur Risikoprävention


Arbeitgeber sind im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht gehalten, Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz zu reduzieren. Im Rahmen der derzeitigen COVID-19-Pandemie ist es nach Auffassung des Sächsischen Datenschutzbeauftragten (SDB) zulässig, die privaten Kontaktdaten von Arbeitnehmern (auch im Folgenden stets: jeglichen Geschlechts) zu erheben und diese temporär zu speichern. Dadurch können Arbeitnehmer kurzfristig über Verdachtsfälle oder Infektionen im Unternehmen oder der Behörde gewarnt werden, ohne am Arbeitsplatz erscheinen und sich einem Risiko aussetzen müssen.


Diese Maßnahme dient auch der Eindämmung einer Infektionsverbreitung. Arbeitnehmer können zu dieser Bekanntgabe jedoch nicht gezwungen werden. Die erhobenen privaten Kontaktdaten sind nach Ende der Epidemie zu löschen und dürfen nicht anderweitig verwendet werden.


Dieses Musterformular kann zur Erhebung der Kontaktdaten von Arbeitnehmern verwendet werden und deckt die datenschutzrechtlichen Informationspflichten gemäß Art. 13 und Art. 7 Abs. 3 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ab. Aus Vereinfachungsgründen wird hier lediglich auf Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DSGVO abgestellt.

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